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SPD Marienburger Höhe/Itzum dankt und ehrt Weggenossen

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Vorsitzender Hartmut Häger bei seiner Dankesrede

08. Dezember 2011 0 Kommentare

(tH) Jedes Jahr zur Braunkohlzeit ehrt der SPD-Ortsverein Marienburger Höhe/Itzum in der Südklause seine Jubilare. Zwölf waren es diesmal, denen Ortsvereinsvorsitzender Hartmut Häger für die langjährige Mitgliedschaft dankte.

Jubilare Web 111207

Hartmut Häger (2. Von links) bedankt sich bei Renate Gebensleben, Christian Flemming, Peter Franke und Wolfgang Eichhorn (für ihn auf dem Bild seine Frau Marlies) für langjährige Treue.

Die Weggenossen, wie er sie bezeichnete, hatten unterschiedliche Strecken auf dem etwa 150 Jahre langen Weg der SPD zurückgelegt. Die Jubilarehrung biete, wie die Rast  bei einer Wanderung, Gelegenheit, sich zu stärken und innezuhalten. Große Hoffnungen, aber auch große Enttäuschungen habe man gemeinsam erlebt. „Wer bei Hoffnung kommt und bei Enttäuschung geht, ist wie einer, der bei einer schwierigen Wegstrecke aufgibt“, meinte Häger.
Wie im Kleinen gelte das auch im Großen. So hätten sich 2001 bei der Ausgabe der neuen Euro-Münzen lange hoffnungsvolle Schlangen gebildet, während zehn Jahre danach Verunsicherung und Enttäuschung herrsche. Zehn Jahre gehören Nicolas Büchse, Renate Gebensleben, Til-Philip Karmann, Dirk Schrieber und Regina Stolte der SPD an. Stellvertretend für alle dankte Häger seiner ehemaligen Stellvertreterin Renate Gebensleben für die erste Etappe.
Bei der zweiten Wegstrecke erinnerte Häger daran, dass heute wie vor 25 Jahren von einem Truppenabzug aus Afghanistan gesprochen werde. Damals war die Ankündigung von Michail Gorbatschow mit Hoffnung verbunden gewesen, die heutige verbinde sich eher mit Sorge. Peter Franke nahm die Urkunde und die Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft entgegen, mit ihm zusammen wurden Thomas Fiedler und Anne Oster geehrt.
Vor 40 Jahren erhielt Willy Brandt den Friedensnobelpreis. Die Hoffnung, dass seine neue Ostpolitik dem Frieden diene, habe sich 1989 mit der friedlichen Revolution erfüllt. Gleichwohl habe es auf dem weiteren Weg herbe Rückschläge und Enttäuschungen gegeben. Rainer Hagemann und Christian Flemming traten 1971 der SPD bei.
Karin Henze und Wolfgang Eichhorn konnten beide aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich die Urkunde mit der goldenen Ehrennadel annehmen. Beide hatten sich in den vergangenen fünfzig Jahren vor allem in der Gewerkschafts- und Vereinsarbeit engagiert. Henze war schon in der Gewerkschaftsjugend aktiv, wie sie es bis vor kurzem noch bei den Gewerkschaftssenioren war. Wolfgang Eichhorn gehörte dem Betriebsrat von Senking an, war aber auch Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Großer Saatner und der Hildesheimer Arbeiterwohlfahrt gewesen. Im Ortsverein war er zeitweilig im Vorstand und als Delegierter tätig. In Erinnerung bleibt er auch als mitreißender Musiker und Stimmungsmacher, der zum Erfolg manchen Parteifestes beigetragen hat. Für ihn nahm seine Frau Marlies die Auszeichnung entgegen.
Knapp vierzig politische Weggenossen spendeten den Jubilaren reichlich Beifall. Bevor der „Braunkohl satt“ aufgetragen wurde, gratulierte Hartmut Häger noch den beiden frisch gewählten Ortsbürgermeistern Stefan Gerlach (Marienburger Höhe/Galgenberg) und Beate König (Itzum/Marienburg) und bedankte sich bei Berndt Seiler für die zehnjährige Ortsbürgermeisterzeit in Itzum. Alle drei erhielten ein beziehungsreiches Buchgeschenk.
 





 

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